Landesbischof stärkt Pastorenkirche zu Lasten anderer Mitarbeiter

VkM Hannover zum Gespräch bei Landesbischof Meister

In einem Artikel der EZ vom 18.09.2011 über den Generalkonvent des Sprengels Osnabrück äußert Landesbischof Meister den Wunsch, dass es keine weiteren Stellenstreichungen bei den Gemeindepastoren geben möge – in der Einschätzung, dass das zu „schmerzliche(n) Einschnitte(n) bei anderen Mitarbeitern, beispielsweise bei den Diakonen“, führen würde.

 

Der VkM-Hannover ist darüber sehr befremdet, denn in einem Gespräch mit dem VkM-Vorstand im August hatte der Landesbischof sich anders geäußert. Er machte deutlich dass die Beschäftigten ein hohes Gut der Landeskirche sind und es wichtig sei, möglichst viele "volle" Mitarbeiterstellen zu erhalten; Anstellungsträger sollten dann allerdings bevorzugt die Kirchenkreise oder größere Einrichtungen sein.

Auch in der Frage der Diakoniestationen sei es nicht denkbar sich auf das "Billigniveau" freier Anbieter zu stellen. Professionelle Arbeit koste auch Geld.

 

Im August hatte Landesbischof Meister den VkM – Vorstand zu einem Gespräch geladen. In diesem Gespräch hat der VkM den Verband und die damit verbundenen Aufgaben vorgestellt. Der Landesbischof möchte die Landeskirche kennenlernen und damit auch die Mitarbeitenden, vertreten durch den VkM.

 

In dem Gespräch ging es um aktuelle Themen:

 

  • Zukunft der kirchlichen Beschäftigten
  • Problematik des innerkirchlichen Arbeitgeberwechsels
  • Sicherungsordnung für kirchliche Beschäftigte
  • Nichtübernahme der Tariferhöhungen des öffentlichen Dienstes
  • Zukunft des „Dritten Weges“

 

Nach dem EZ-Artikel wird es in Kürze ein weiteres Gespräch mit dem Landesbischof mit der Bitte um Stellungnahme geben müssen.

Wir werden berichten.

 

 

Den entsprechenden Bericht der Evangelischen Zeitung finden Sie hier:

 

Landesbischof Meister spricht.pdf
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